Der paralympische Leistungssport in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Im Partnerverbund mit der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW, dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen sowie dem NRW-Stützpunkte für den Leistungssport und Vereinen gestaltet der BRSNW den Prozess zum Ausbau des paralympischen Zentrums NRW aktiv mit.
Mit Carmen Morawietz wird nun ein weiterer wichtiger Impuls gesetzt: der gezielte Aufbau der Sportart Para Kanu in NRW. Ziel ist es, das paralympische Zentrum noch breiter aufzustellen und die Vielfalt paralympischer Sportarten im Land nachhaltig zu erweitern.
Am Standort Duisburg sollen hierfür gemeinsam mit dem Kanu Verein Bertasee Duisburg e.V. und dem Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. tragfähige Strukturen entstehen, die Nordrhein-Westfalen landesweit zu einem attraktiven Standort für Para Kanu machen.
Dabei bieten die Regattastrecke Duisburg mit ihren international bewährten Wettkampfbedingungen sowie das angeschlossene Bundesleistungszentrum (BLZ) ideale infrastrukturelle und sportfachliche Rahmenbedingungen für den nachhaltigen Aufbau und die Weiterentwicklung des Para-Kanusports.
Zudem trainiert dort mit Chinette Lauridsen die aktuelle Welt- und Europameisterin im Para-Kanu, was den Standort zusätzlich sportlich aufwertet und als starkes Signal für Sichtbarkeit und Leistungsstärke im Para Kanu wirkt.
Ziel ist es, ein kontinuierliches Training für Athlet*innen anzubieten und dieses im Jahresverlauf weiter auszubauen. Im Jahr 2026 soll der Anstoß gegeben werden, Para Kanu in NRW langfristig als Leistungssportart zu etablieren und das paralympische Zentrum NRW zu stärken – auch mit Blick auf mögliche Paralympische Spiele in Deutschland und bestenfalls an Rhein und Ruhr. Entwickelt werden sollen die paralympischen Startklassen in den Disziplinen Kajak und Va’a. Mit diesem Schritt setzt sich die positive Entwicklung des Para Sports in NRW konsequent fort.